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Jitka Součková (Tesco): Deutsch beeinflusste meine Karriere

„Deutsch für die Karriere" - Im heutigen Gespräch stellen wir Jitka Součková, Legal Director for Czech Republic and Slovak Republic beim Unternehmen Tesco Stores ČR, vor.

Wann hatten Sie zum ersten Mal Kontakt mit Deutsch? Was war für Sie der Grund, Deutsch zu lernen?

Das erste Mal? Freiwilliger Deutschunterricht in der sechsten Klasse an der Grundschule. Deutsch lerne ich also seit der Grundschule, einen intensiven Unterricht hatte ich dann an der Mittelschule. Und nur zur Ergänzung legte ich an der Hochschule eine Deutschprüfung ab. An der Schule war das alles aber nur ein Anfang. Nachdem ich mir Deutsch angeeignet hatte, verbrachte ich viel Zeit im (deutschsprachigen) Ausland - beruflich sowie privat. Deutsch konnte ich häufig in meiner juristischen Praxis nutzen. Der Grund, warum ich Deutsch erlernen wollte, war die Tatsache, dass unsere Nachbarländer Deutschland und Österreich sind. Außerdem war Deutsch unter den Fremdsprachen vor allem in der Vergangenheit stets die erste Wahl. Erst später nahm seinen Platz Englisch ein.


Forcierten Ihre guten Deutschkenntnisse Ihre Laufbahn? Wie nutzten Sie Deutsch in Ihrem Beruf?

Und wie! Deutsch beeinflusste meine Karriere direkt. Ohne so gute Deutschkenntnisse hätte es einige Chancen gar nicht gegeben. Sei es der Job als Assistentin eines Bundestagsabgeordneten, das Studium an deutschen Universitäten (einschließlich Zuerkennung von Stipendien für diese Aufenthalte), das Praktikum in der Botschaft der Tschechischen Republik in Bonn usw. Aber ich muss auch meine Arbeit für deutschsprachige Kundenerwähnen (im Rahmen meiner Anwaltspraxis und meiner Arbeit im Bankwesen in der Tschechischen Republik). Ich arbeite auch als Gerichtsübersetzerin und -dolmetscherin für die deutsche Sprache. Die Kombination von guten Deutschkenntnissen und juristischer Ausbildung ist eine ideale Kombination dafür.


Ist für Sie Deutsch auch außerhalb Ihres Berufs wichtig? Interessieren Sie sich für Kultur, Literatur usw. der deutschsprachigen Länder?

Auf jeden Fall. Ich bin mit meinem ganzen Herzen ein Deutsch-Fan. Ich lebte mehrere Jahre in Deutschland, studierte dort. Zu der deutschen Kommunität (im Ausland, aber auch in Tschechien, vor allem in Prag) pflege ich bis heute viele auch private Kontakte. Das bringt auch das Interesse an dem Land, an der Kultur mit sich. Ich besuche beispielsweise regelmäßig das Theaterfestival deutscher Sprache. Meine Beziehung zu der deutschen Sprache und zu diesem Theaterfestival mündete vor ein paar Jahren sogar in ein einzigartiges Erlebnis - eine der Aufführungen im Rahmen des Festivals 2008, das Projekt LivingROOMS, fand in meiner Wohnung statt. Ich lesegerne Bücher auf Deutsch. Zuletzt weckte mein Interesse die kontroverse und viel diskutierte Studie von Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab". Wenn sich für mich eine Gelegenheit bietet, fahre ich gerne nach Deutschland. Ich habe dort viele Freunde.


Source: „Deutsch für die Karriere" (ČIA - Česká informační agentura / Tschechien am Morgen)  

 
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